Mein Weg raus aus der Schmerztherapie

Mein Weg raus aus der Schmerztherapie

Zu Beginn meines Berufslebens war ich im kaufmännischen Bereich:
Nach der Ausbildung zur Industriekauffrau studierte ich BWL. Meine Tätigkeit in einem
mittelständischen Betrieb war vielseitig und interessant. In diesem Beruf habe ich lange
und gerne gearbeitet!

Mit der Zeit jedoch ließ meine Freude etwas nach. Ich erklärte es mir mit der Routine, die sich
mittlerweile eingestellt hatte. „Eigentlich“ hatte ich es ja gut. Ein abwechslungsreicher Job,
ich war viel unterwegs, auch auf Messen, manchmal auch im Ausland.

Ich war häufig müde, obwohl ich auf ausreichend Schlaf achtete und mich auch einigermaßen
gesund ernährt habe. „Irgendwie“ fehlte etwas. Ich besann mich dann, dass ich es im Vergleich
zu vielen anderen beruflich sehr gut habe. Gut verdiene. Und ich mich durch die Routine
auch weniger anstrengen muss. Dann ging es wieder.

Meine erste Erfahrung mit der Dorn-Breuss-Rückentherapie:

Dass ich immer wieder mal mit meinem Rücken zu tun hatte, war ich gewohnt.
Irgendwann hatte ich alle 3, 4 Monate so starke Beschwerden, dass ich nicht arbeiten konnte.
Beim Arzt bekam ich Spritzen und vor allem Schmerztabletten, bis mein Magen rebellierte.
Dann kam noch ein Medikament für den Magen dazu. Mir war häufig übel, die Schmerzen
waren erträglich, aber nicht weg. Dass ich so oft Medikamente nehmen musste, belastete
mich sehr.
Eine Bekannte empfahl mir eine Heilpraktikerin, die nach der Dorn-Breuss-Methode arbeitete.
„Warum nicht“, dachte ich und vereinbarte einen Termin.
Es war kaum zu glauben, aber nach einer einstündigen Behandlung konnte schmerzfrei und
aufrecht stehen. Auch beim Gehen hielt ich mich gerade, ohne dass es irgendwo spannte
oder der altbekannte Schmerz sich meldetet.
Ohne Medikamente, „nur“ durch ein „Zurechtrücken“ von Wirbeln und Gelenken!

Ich war so dankbar! Und gleichzeitig fasziniert. So sehr, dass ich mich bemühte, als Laie bei
einem Dorn-Breuss-Seminar teilzunehmen zu dürfen. Weil ich unbedingt verstehen wollte,
was da genau mit meinem Rücken passiert ist.
Im Rückblick war dies der erste Schritt zu meinen jetzigen Beruf.

Doch erst mal war ich ja noch im Management. Mein Rücken war stabil. Ich konnte wieder
uneingeschränkt arbeiten. Worüber ich sehr froh war!

Schulmedizin & Alternative Medizin können sich gut ergänzen

Wenige Monate später bekam ich eine Erkältung, von der ich mich einfach nicht vollständig erholen
konnte. Es blieb ein Schwächegefühl. Husten und Schnupfen kamen immer wieder mal kurz durch.
Ab und an auch mit Fieber. Als es nach Wochen nicht besser war, ging ich zum Arzt.
Die Diagnose: eine verschleppte Lungenentzündung.

Dann war ich erst mal ruhig gestellt. Das Antibiotika nahm ich mit Widerwillen. Auch darauf reagierte
mein Körper stark.

Erneut suchte ich nach einer alternativen Behandlung. Und lernte darüber die Kinesiologie und meine
spätere Kinesiologie-Lehrerin kennen. Dass sich Medikamente und eine alternative Behandlung ergänzen
können, war eine weitere, sehr wichtige Erfahrung für mich.
Was mir zu diesem Zeitpunkt aber das Wichtigste war:
Ich war wieder gesund. Und ich fühlte mich auch gesund!

Mir war aber auch klargeworden, dass ich etwas Grundlegendes ändern muss.

Meine Schlüsselfragen

Einige Fragen beschäftigten mich dabei sehr:
• Warum konnte ich so krank werden?
• Was hält mich schmerzfrei und gesund?

Die Suche nach möglichen Antworten führte mich zu meiner Ausbildung zur Heilpraktikerin. Der erfolgreiche
Abschluss 2006 war die Überprüfung beim Gesundheitsamt in Karlsruhe.

Dazwischen lagen auch persönliche Veränderungen, ein Burnout und die Diagnose Rheuma. Die Heilung, die
ich durch das Suchen und Finden von alternativen, Medikament freien Methoden erfahren habe, hält an.

Marion Junck
Ihre Heilpraktikerin

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