Über mich

Persönliches

Zu Beginn meines Berufslebens war ich im kaufmännischen Bereich:
An die Ausbildung zur Industriekauffrau schloss sich ein BWL-Studium an.
Als Außendienstmitarbeiterin lernte ich viele, sehr unterschiedliche Unternehmen und deren
Mitarbeiter kennen. In diesem Beruf habe ich lange und gerne gearbeitet.

Mit der Zeit ließ meine Freude etwas nach. Ich erklärte es mir mit der Routine, die sich mittlerweile
eingestellt hatte. “Eigentlich” hatte ich es ja gut. Ein abwechslungsreicher Job, ich war viel unterwegs,
auch auf Messen, manchmal auch im Ausland.

Ich war häufig müde, obwohl ich auf ausreichend Schlaf achtete und mich auch einigermaßen gesund
ernährt habe. “Irgendwie” fehlte etwas. Ich besann mich dann, dass ich im Vergleich zu vielen anderen
beruflich doch viele Freiheiten habe. Gut verdiene. Und ich mich durch die Routine auch weniger
anstrengen muss. Dann ging es wieder.

Dass ich immer wieder mal mit meinem Rücken zu tun hatte, war ich gewohnt. Irgendwann hatte ich alle
3, 4 Monate so starke Beschwerden, dass ich nicht arbeiten konnte. Beim Arzt bekam ich Spritzen und vor
allem Schmerztabletten, bis mein Magen rebellierte. Eine Bekannte empfahl mir eine Heilpraktikerin, die
nach der Dorn-Breuß-Methode arbeitete. Nach der Behandlung war ich erstaunt, dass ich ohne
Medikamente, “nur” durch ein “Zurechtrücken” von Wirbeln und Gelenken, wieder aufrecht gehen kann.
Ich war so fasziniert, dass ich mir zu meinem Geburtstag ein Dorn-Breuß-Seminar wünschte. Um zu
verstehen, was da genau mit meinem Rücken passiert ist.
Im Rückblick war dies der erste Schritt zu meinen jetzigen Beruf.

Doch erst mal war ich ja noch im Management. Mein Rücken war stabil. Ich konnte wieder uneingeschränkt
arbeiten. Worüber ich sehr froh war!

Wenige Monate später bekam ich eine Erkältung, von der ich mich einfach nicht ganz erholen konnte. Es
blieb ein Schwächegefühl, Husten und Schnupfen kamen immer wieder mal kurz durch, ab und an auch
mit Fieber. Als es nach Wochen nicht besser war, ging ich zum Arzt. Die Diagnose: eine verschleppte
Lungenentzündung.

Dann war ich erst mal ruhig gestellt. Das Antibiotika nahm ich mit Widerwillen. Auch darauf reagierte mein
Körper stark.

Erneut suchte ich nach einer alternativen Behandlung. Und lernte darüber die Kinesiologie und meine
spätere Kinesiologie-Lehrerin kennen. Dass sich Medikamente und eine alternative Behandlung ergänzen
können, war eine weitere wichtige Erfahrung für mich. Was mir zu diesem Zeitpunkt aber das Wichtigste war:
Ich war wieder gesund, und ich fühlte mich auch gesund!

Mir war aber auch klargeworden, dass ich etwas Grundlegendes ändern muss.

Einige Fragen beschäftigten mich dabei sehr:
• Wie konnte ich so krank werden?
• Was hält eigentlich gesund?
• Was erschöpft?
• Was macht krank?

Die Suche nach möglichen Antworten führte mich zu meiner Ausbildung zur Heilpraktikerin. Der erfolgreiche
Abschluss 2006 war die Überprüfung beim Gesundheitsamt in Karlsruhe.

Dazwischen lagen auch persönliche Veränderungen, ein Burnout und die Diagnose Rheuma. Die Heilung, die ich
durch das Suchen nach und dem Finden von alternativen, medikamentfreien Methoden erfahren habe, hält an.

Ich bin angekommen.

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