Stress

Mental stark sein durch Mentaltraining

Mentale Stärke ist lernbar

Viele Herausforderungen, denen die meisten von uns gerade begegnen, sind neu.

Die Welt verändert sich. Und Werte verändern sich mit. Die aktuellen Veränderungen wirken sich auch
stark auf den Alltag aus. Mit Ihnen gut umzugehen ist eine große Herausforderung!

In der Schule und in der Ausbildung wurde wenig Wert auf das Erlernen und das Trainieren mentaler
Fertigkeiten gelegt. Dabei kann Mentaltraining so ein wertvolles Werkzeug sein!

Auch um in Zeiten der Veränderung (neue) Ziele zu erkennen. Und sich darauf auszurichten. Gerade in neuen
Situationen ist es wichtig, mit der persönlichen Kraft und Energie gut umzugehen.

 

Was bedeutet es, mental stark zu sein?

Laut Duden bedeutet mental „auf den menschlichen Geist und seine Funktionsweise bezogen.“
Stark sein habe ich für mich übersetzt mit:  Meinen Alltag gut meistern.

Was bedeutet es für Sie?

 

Mentale Stärke kann man trainieren

Mentale Stärke kann man trainieren, wie man einen Muskel oder seine Fitness trainiert: Mit Mentaltraining.
Wie das Muskeltraining hat auch das Mentaltraining ein ganz klares Ziel:  Mental stark zu sein.
Um mit sich selbst gut umzugehen.

Mental stark wird man, wenn man weiß, wie unser Gehirn mit Informationen umgeht.
Noch stärker wird man, wenn man dieses Wissen anwendet.

Der Nutzen von mentaler Stärke ist enorm:

Man kann mentale Stärke nutzen, um bessere Entscheidungen zu treffen. Um klärende Gespräche zu
führen. Und sich auf herausfordernde Situationen und Gespräche (Mitarbeitergespräch, Vorstellungsgespräch)
vorzubereiten.

Die mentale Vorbereitung gehört für mich zu allen wichtigen Terminen dazu. Eines meiner liebsten Beispiele
ist meine mündliche Prüfung zur Heilpraktikerin:

Ich hatte einen Prüfer, der bekannt dafür war, dass er mit Freude Prüfungsanwärter aufs Glatteis führt.
Nicht nur aus diesem Grund war ein wesentlicher Teil meiner mentalen Prüfungsvorbereitung, dass ich mich ganz
und gar auf einen sachlichen Prüfungsverlauf eingestellt habe. Das hat so gut funktioniert, dass ich die
Versuche meines Prüfers mich zu verunsichern,  als solche erst im Nachgang erkannt hatte.
Nach der erfolgreich bestandenen Prüfung.

Mentale Stärke im Sport

Im Mentaltraining für Sport geht der Sportler immer wieder im Geiste den Lauf durch und zeichnet einen
mentalen Korridor, indem ein guter Lauf passiert. Ähnlich wie ein Film wird es so oft durchgespielt, bis
das Gehirn (vor allem die rechte Gehirnhälfte) weiß, dass der Lauf erfolgreich ist.
Und das Gehirn wird den Körper des Sportlers entsprechend unterstützen.

Mental stark sein bei Prüfungen

Zurück zu meinem Beispiel:
Ich hatte mich gezielt über die „Zuständigkeiten“ der beiden Gehirnhälften vorbereitet:
Die linke Gehirnhälfte ist die sachliche, logische. Die rechte Gehirnhälfte ist die emotionale, oft aus der
Vergangenheit heraus agierende. Es gibt Übungen, mit denen man sich (bzw. sein Gehirn) trainieren
kann.
Habe ich schon erwähnt, dass die Durchfallquote zu meiner Prüfungszeit bei 80 % lag?

Mentale Stärke und Stressmuster

Die mentale Stärke steht und fällt mit der Anfälligkeit für Stress und dem Verstehen der persönlichen
Stressmuster. Um sie erst mal zu entdecken sind die Reaktionen unseres Körpers ein guter Zugang:
Wir spüren, wenn es uns nicht gut geht. Und nehmen eine andere Haltung ein.
Wir spüren auch, wenn uns ein Gedanke Stress verursacht.
Je gezielter man damit umgehen kann, umso stärker werden wir!

Manchmal ist es besser, sicherem Stress auszuweichen. Und zu erkennen, was uns wirklich Stress macht.
Unser Körper zeigt uns auf diesem Weg, dass eine Entscheidung (noch) nicht gesund für uns ist.
Viele Erkrankungen entstehen durch Dauerstress, nicht nur die Magen-Darm-Beschwerden. Ein Grund
mehr, Entscheidungen sorgfältig abzuwägen.

Auch neue Situationen verursachen Stress.
Bei mir war es bei dem Wechsel aus dem Management (angestellt, mit Firmenwagen und
Gewinnbeteiligung) in die Selbständigkeit als Therapeutin. Da habe ich vieles das erste Mal auf
meine eigene Verantwortung gemacht.
Und das war manchmal ganz schön stressig!
Diesem Stress auszuweichen war schlichtweg keine Option.

Die Lösung

Zum einen blanker Pragmatismus: „Das erste Mal ist immer nervenaufreibend.“
Warum ist das so?
Weil unser Gehirn nicht auf eine beruhigende, erfolgreiche Erfahrung zurückgreifen kann (Sie
erinnern sich an die rechte Gehirnhälfte?). Meine Lösung war ein erfolgreiches Mentaltraining.
Indem ich für mich die Antworten auf für mich wichtige Fragen fand.

Dadurch konnte ich dem Stress, der mit meiner Entscheidung verbunden war, die Kraft nehmen.
Es waren intensive persönliche Prozesse, von denen ich heute noch profitiere.

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