Stress

Mental stark sein durch Mentaltraining

Mentale Stärke kann jeder lernen!

Mental stark sein bedeutet mental fit zu sein. Es gibt viele Bereiche, in denen das hilfreich ist.
Auch weil es viele neue Herausforderungen gibt, denen die meisten von uns das erste Mal
begegnen.

Die Welt verändert sich. Und Werte verändern sich. Von den aktuellen Veränderungen ist fast
jeder betroffen.
Damit gut umzugehen ist eine Herausforderung!
Kaum jemand hat das in der Schule oder in der Ausbildung gelernt. Dabei kann mentale Stärke
ein wichtiges Werkzeug für alle sein! Und für die seelische Gesundheit:

Mentale Stärke bedeutet emotionale Stärke.

Beides ist wichtig. Nicht nur um das eigene Potential zu erkennen. Und es zu nutzen.
Auch um in Zeiten der Veränderung (neue) Ziele zu erkennen. Und sich darauf auszurichten.
Gut mit der persönlichen Kraft und Energie umzugehen ist ein Ziel von vielen.

 

Was bedeutet es, mental stark zu sein?

Laut Duden bedeutet mental „auf den menschlichen Geist und seine Funktionsweise bezogen.“
Stark sein habe ich für mich übersetzt mit:  Meinen Alltag gut meistern.

Was bedeutet es für Sie?

 

Mentale Stärke kann man trainieren

Mentale Stärke kann man trainieren, wie man einen Muskel trainiert.
Wie beim Muskeltraining gibt es auch beim Mentaltraining ein Ziel:  Stark und gesund zu sein.
Und gut mit sich selbst umzugehen.

Der Nutzen von mentaler Stärke ist enorm:

  • Bessere Entscheidungen treffen: Das reduziert auch das Hinterfragen im Nachhinein!
  • Klärende Gespräche -emotional sicher- führen: Beide Seiten, die emotionale und die
    sachliche, tragen zum nachhaltigen Gesprächserfolg bei.
  • Vorbereitung für herausfordernde Situationen (z.B. Mitarbeitergespräch, Vorstellungsgespräch):
    Ihr Gesprächsziel bleibt präsent.
  • Getroffene Entscheidungen umsetzen:  Die gewünschten Veränderungen werden erreicht

Wie ich Mentaltraining für mich genutzt habe:

Eines meiner liebsten Beispiele ist meine Prüfung zur Heilpraktikerin:

Der Lernstoff ist immens. Als ich mich auf die Prüfung vorbereitete, lag die Durchfallquote in
Baden-Württemberg bei 80 %.  Mein Ziel war, zu den 20 % zu gehören, die ihre Prüfung erfolgreich
absolvieren.

Hinzu kam, dass es einen Prüfer gab, der dafür bekannt war, mit Freude Prüfungsanwärter aufs Glatteis
zu führen. Nicht nur aus diesem Grund war ein wesentlicher Teil meiner mentalen Prüfungsvorbereitung,
dass ich mich ganz und gar auf einen sachlichen Prüfungsverlauf eingestellt habe.

Das hat so gut funktioniert, dass ich die Versuche meines Prüfers mich zu verunsichern,  als solche erst
im Nachgang erkannt hatte. Nach der erfolgreich bestandenen Prüfung.

Die mentale Vorbereitung gehört für mich zu allen wichtigen Terminen dazu.

Mentale Stärke im Sport

Im Mentaltraining für Sport geht der Sportler immer wieder im Geiste den Lauf durch und zeichnet
einen mentalen Korridor, indem ein guter Lauf passiert. Ähnlich wie ein Film wird es so oft
durchgespielt, bis das Gehirn (vor allem die rechte Gehirnhälfte) weiß, dass der Lauf erfolgreich
ist. Und das Gehirn wird den Körper des Sportlers entsprechend unterstützen.

Mental stark sein bei Prüfungen

Zurück zu meinem Beispiel:
Ich hatte mich gezielt über die „Zuständigkeiten“ der beiden Gehirnhälften vorbereitet:
Die linke Gehirnhälfte ist die sachliche, logische. Die rechte Gehirnhälfte ist die emotionale, oft aus
der Vergangenheit heraus agierende. Es gibt Übungen, mit denen man sich (bzw. sein Gehirn)
trainieren kann. Das kann z.B. enorm dabei helfen, fokussiert zu bleiben.

Mentale Stärke und Stressmuster

Die mentale Stärke ist in Verbindung mit der Anfälligkeit für Stress.
Das Erkennen der persönlichen Stressmuster ist der Schlüssel, um mental stärker zu werden.
Um sie erst mal zu entdecken sind die Reaktionen unseres Körpers ein guter Zugang:
Wenn wir gestresst sind oder es uns nicht gut geht, nehmen wir eine andere Haltung ein. Mit
Übung können wir frühzeitig spüren, wenn uns etwas Stress verursacht.
Je gezielter man mit den persönlichen Stressmuster umgeht, umso stärker wird man!

Manchmal ist es besser, sicherem Stress auszuweichen. Und zuerst herauszufinden, warum
uns eine Situation schon im Voraus stresst.

Manchmal muss man sich wappnen und einfach weitermachen. Das trifft vor allem auf neue
Situationen zu.
Mir ging es so bei meinem Wechsel aus dem Management in die Selbständigkeit als Therapeutin.
Da habe ich vieles das erste Mal auf meine eigene Verantwortung gemacht. Und das ganz schön
stressig! Diesem Stress auszuweichen war schlichtweg keine Option.

Was mir in neuen Situationen hilft

Zum einen blanker Pragmatismus: „Das erste Mal ist immer nervenaufreibend.“
Weil unser Gehirn nicht auf eine positive Erfahrung zurückgreifen kann. Deshalb ist unser
Nervensystem super wach oder sogar in Alarmbereitschaft: Das bedeutet Stress.
Meine Lösung war ein erfolgreiches Mentaltraining.

Zum einen konnte ich dadurch dem Stress, der mit meiner Entscheidung verbunden war, die
Kraft nehmen. Zum anderen wurden mir meine Ziele bewusster.
Es waren intensive persönliche Prozesse, von denen ich heute noch profitiere.

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