Die Wechseljahre

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Die Wechseljahre aus der Sicht der westlichen Industrieländer

In den meisten Medien werden die Wechseljahre als eine Problemzeit für alle Frauen dargestellt.

Untersuchungen zeigen, das diese Zeit für ein Drittel aller Frauen symptomfrei verläuft. Ein weiteres Drittel klagt über leichte bis mittelschwere Beschwerden, ein Drittel der Frauen ist mit der Umstellung körperlich und/oder psychisch schwer belastet.

Die Veränderung des Hormonhaushaltes ist ein natürlicher Vorgang. Der Körper versucht,
sich anzupassen.
Die Symptome zeigen den Prozess des Übergangs an.
Sie als Krankheit zu erklären und entsprechende Medikamente und Therapien zu empfehlen ist in der westlichen
Medizin weit verbreitet.

Noch vor wenigen Jahren wurde die operative Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) viel häufiger
zur Behandlung von starken, meist durch Myome verursachten Blutungen, angewandt. Oft begleitet mit dem
Argument, dass die Familienplanung ja abgeschlossen ist.
Heute wird viel seltener operiert. Sanftere Methoden stehen jetzt im Vordergrund.

Dazu zählt auch die Hormonersatztherapie.
Langzeituntersuchungen zeigten, dass auch diese Therapie Risiken birgt. Seit der Veröffentlichung dieser Untersuchungsergebnisse wird Nutzen und Risiko noch genauer abgewogen, alternative Methoden erhalten
mehr Aufmerksamkeit.

Ganzheitliche Methoden nehmen sehr langsam mehr Raum ein. Die Kosten dafür werden in der Regel
nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

 

Die Wechseljahre aus der Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin

Der weibliche Zyklus ist ein dauernder Wechsel zwischen Yin und Yang.
Mit Eintritt der Blutung hat Yin seinen Höhepunkt, eine Reinigung findet statt.
Der Körper produziert danach neues Blut und verbraucht dabei Yang.

Mit dem Eintritt des Wechsels findet durch den Rückgang des Nieren-Yin eine große Veränderung im Körper statt.
Yin nimmt ab, die weiblichen Hormone werden weniger. Der Stoffwechsel verändert sich, die Blutung bleibt aus.

Der Körper muss kein neues Blut mehr bilden. Die Kraft bleibt im Körper, im Energiesystem der Frau.
Und sucht jetzt eine neue Ausdrucksform.

Eine Erleichterung der körperlichen und seelischen Umstellung kann erfolgen durch:

  • Stärkung der am Hormonkreislauf beteiligten Meridiane
  • Entlastung der durch die Umstellung belasteten Organe (meist Leber und Schilddrüse)
  • Stärkung des Nieren-Yin
  • Ernährungsumstellung um die geringere Schlackenausscheidung aufzufangen
  • regelmäßige Bewegung
  • u.a.

Die Möglichkeiten der Traditionellen Chinesischen Medizin (Kräuter, Meridianmassage u.a.) können z.B. mit der
Einnahme von Schüssler-Salzen sehr gut kombiniert werden.

Die Diagnose kann durch ein aktuelles Blutbild (bitte mitbringen falls vorhanden) und die Kinesiologie gestützt
werden.

Hier ist noch ein Link, der die Vorgänge im Körper während eines kompletten Zyklus aus der chinesischen Sicht erklärt:
Yin und Yang des Menstruationszyklus

 

Die Wechseljahre aus der schamanischen Sicht

In vielen Kulturen nahm die Stellung der Frau nach der Menopause (letzte Blutung) zu.
Es war die Aufgabe der Frau nach der Menopause, die Gemeinschaft, in der sie lebt, mit den Samenkörnern ihrer
Wahrheit und ihrer Weisheit neu zu befruchten.

Manche Indianerstämme Nordamerikas hielten alte Frauen für stärker als junge. Man nahm an, sie bewahrten ihr
"weises Blut", statt es zyklisch bei den Menstruationsblutungen zu vergießen.

In diesen Kulturen konnten Frauen erst nach der Menopause Schamanin werden.
(Quelle: Frauenkörper-Frauenweisheit, Dr. med. Christiane Northrup)

Noch immer sucht der Energiefluss in unserem Inneren seinen Ausdruck im Außen.
Manchmal sind es Gefühle, die kommuniziert werden wollen. Oder Wissen, dass weitergegeben werden will.
Was klopft in Ihnen an? Was will gehört werden?

Durch die hormonelle Veränderung kann es sein, das bewährte Mechanismen nicht wie bisher funktionieren.
Das Argumente wie "Ich kann es doch nicht ändern", "Sie/er war schon immer so", "Ich mache es schnell,
dann ist es erledigt" die aktuelle Situation nicht mehr so einfach vergessen lässt.

Das Ihre Geist-Körper-Seele-Einheit den Unfrieden nicht mehr so einfach verstecken möchte, kann die Stärke
und Dauer der Wechseljahresproblematik verstärken.

Diese Hinweise tragen meist auch die Botschaft, das es eine Möglichkeit der friedlichen Lösung gibt. Das da ein Weg
gegangen werden will, der uns uns selbst näher bringt. 

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Unsere Körper bergen Informationen, die über das, was wir mit dem Verstand erfassen, hinausgehen.
Wir sind viel mehr, als wir zu sein glauben.

 

Welche Therapie ist die richtige?

Dass entscheiden Sie und Ihr Körper.
Wenn die Zeit des Wechsels z.B. durch eine Hormonersatztherapie verträglich(er) gemacht werden kann und Sie fühlen sich wohl damit, dann ist es gut.

Wenn es Sie belastet, schauen Sie sich nach Alternativen um. Ich unterstütze Sie gerne dabei!

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