Über mich und meinen Weg

Marion Grujain Junck - Heilpraktiker mannheim

Zu Beginn meines Berufslebens war ich im kaufmännischen Bereich:
An die Ausbildung zur Industriekauffrau schloss sich ein BWL-Studium an.
Als Außendienstmitarbeiterin lernte ich viele, sehr unterschiedliche,
Unternehmen und deren Mitarbeiter kennen.
In diesem Beruf habe ich lange und gerne gearbeitet.

Mit der Zeit ließ meine Freude etwas nach. Ich erklärte es mir mit der Routine,
die sich mittlerweile eingestellt hatte. "Eigentlich" hatte ich es ja gut.
Ein abwechslungsreicher Job, ich war viel unterwegs, auch auf Messen, manchmal
auch im Ausland.

Ich war häufig müde, obwohl ich auf ausreichend Schlaf achtete und mich
auch einigermaßen gesund ernährt habe. "Irgendwie" fehlte etwas.
Ich besann mich dann, dass ich im Vergleich zu vielen anderen beruflich doch
viele Freiheiten habe. Gut verdiene. Und ich mich durch die Routine auch
weniger anstrengen muss. Dann ging es wieder.

Dass ich immer wieder mal mit meinem Rücken zu tun hatte, war ich gewohnt.
Irgendwann hatte ich dann alle 3,4 Monate so starke Beschwerden, das ich nicht
arbeiten konnte. Beim Arzt bekam ich Spritzen und vor allem Schmerztabletten,
bis mein Magen rebellierte.
Eine Bekannte empfahl mir eine Heilpraktikerin, die nach der Dorn-Breuß-Methode
arbeitete. Nach der Behandlung war ich erstaunt, dass ich ohne Medikamente, "nur"
durch ein "Zurechtrücken" von Wirbeln und Gelenken, wieder aufrecht gehen kann.
Ich war so fasziniert, dass ich mir zu meinem Geburtstag ein Dorn-Breuß-Seminar
wünschte. Um zu verstehen, was da genau mit meinem Rücken passiert ist.
Im Rückblick war dies der erste Schritt in mein jetziges Berufsleben.

Doch erst mal war ich ja noch im Management.
Mein Rücken war stabil. Ich konnte wieder uneingeschränkt arbeiten. Worüber ich
sehr froh war!

Wenige Monate später bekam ich eine Erkältung, von der ich mich einfach nicht
ganz erholen konnte.
Es blieb ein Schwächegefühl, Husten und Schnupfen kamen immer wieder mal kurz durch,
ab und an auch mit Fieber. Als es nach Wochen nicht besser war, ging ich zum Arzt.
Die Diagnose: eine verschleppte Lungenentzündung.

Dann war ich erst mal ruhig gestellt. Das Antibiotika nahm ich mit Widerwillen.
Auch darauf reagierte mein Körper stark.

Erneut suchte ich nach einer alternativen Behandlung. Und lernte darüber die
Kinesiologie und meine spätere Kinesiologie-Lehrerin kennen.
Dass sich Medikamente und eine alternative Behandlung ergänzen können, war eine
weitere wichtige Erfahrung für mich.
Was mir zu diesem Zeitpunkt aber das Wichtigste war: Ich war wieder gesund, und ich
fühlte mich auch gesund.

Mir war auch klargeworden, dass sich etwas grundlegendes ändern muss.

Eine Frage beschäftigte mich dabei sehr:

Wie konnte ich so krank werden?
Was hält eigentlich gesund? Was erschöpft? Was macht krank?

Die Suche nach möglichen Antworten führte mich zu meiner Ausbildung zur
Heilpraktikerin. Der erfolgreiche Abschluss war die Überprüfung beim Gesundheitsamt
in Karlsruhe.

Dazwischen lagen auch persönliche Veränderungen, ein Burnout und die Diagnose
Rheuma. Die Heilung, die ich durch das Suchen nach und dem Finden von alternativen,
medikamentfreien Methoden erfahren habe, hält an.

Ich bin in meinem Beruf angekommen.

 

Zur Startseite