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Die Entsäuerung oder Entgiftung in der klassischen chinesischen Medizin gibt es im westlich gemeinten Sinn so nicht.
Die alten Chinesen haben bei der Behandlung auf ihr reichhaltiges Kräuterwissen zurückgegriffen und den Organismus durch Reinigung wieder stabil gemacht.
Heute wird durch die modernen Labormethoden erkannt, wie diese Kräuter wirken. Und das viele Kräuter auch gezielt Toxine lösen können.
Auch das Krankheitsbild der Übersäuerung wird in der Traditionellen chinesischen Medizin als „nicht im Gleichgewicht“ gesehen.
Die Ursache wird gesucht, der Schwerpunkt liegt bei der körperlichen Verfassung, aber auch bei der Ernährung.
Manchmal verträgt man z.B. bestimmte Lebensmittel, die man „früher“ gerne gegessen hat, heute nicht mehr. Was hat sich verändert?
Auch das Äußere kann Hinweise auf die Ursache des Ungleichgewichtes geben. So kann z.B. eine ausgeprägte Nasolabialfalte (verläuft vom Nasenflügel zum Mundwinkel) eine Magenschwäche anzeigen.
Wenn die Nahrung im Magen nicht richtig weiterverdaut werden kann, leidet der ganze Stoffwechsel. Und nicht verdaubares wird vom Körper erst mal eingelagert.
Aus diesem Grund begleitet eine sanfte Entsäuerung meist eine Stabilisierung der Organmeridiane, die am Stoffwechsel beteiligt sind.