Die Mondphasen

Die durchschnittliche Zyklusdauer von 28 Tagen entspricht einer Mondphase.

Der Mond steht in der Astrologie für die Nachtseiten unserer Seele, auch für Träume, das Unbewusste, für unsere Intuition, Gefühle und Sehnsüchte.
Die Sonne dagegen für unser alltägliches Bewusstsein, für die Außenseite unserer Persönlichkeit.

In Religion und Mythologie hat der Mond seit Jahrtausenden eine bedeutende Rolle gespielt.
Man sah in ihm das weibliche Weltprinzip: er galt als Urbild der Mutter und der Fruchtbarkeit.
Der Buddhismus feiert bis heute den Vollmond mit einem Fest.

Eine Mondphase wird in 4 Abschnitte aufgeteilt.

Zunehmender Mond

Der zunehmende Mond steht für eine Zeit der Intuition, des Aufbruchs, des Handelns und der Taten. Es beginnt eine Zeit der Bewährung. Wir bekommen zunehmend Kraft und können auch vieles »ertragen«.

Der zunehmende Mond kann eine Zeit des Aufbaues und der Vollendung sein.

Vollmond

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Der Mond steht der Sonne direkt gegenüber und steht als kreisrunde Scheibe am Nachthimmel.

Der Vollmond ist die Spannungsgeladenste aller Mondphasen. Die Flüssigkeiten im menschlichen Körper und die unseres Planeten erreichen in dieser Zeit ihre maximale Füllhöhe. Der Innendruck im Körper ist erhöht.
Es kann zu Spannungen kommen und unsere Energie kann sich nicht »entladen«. Gereiztheit und Nervosität können die Folge sein.

Zu keiner Zeit sind die Impulse des Mondes stärker zu spüren, als bei Vollmond. Manche Menschen schlafen schlecht, das Unfallrisiko ist erhöht und auch die Zahl der Geburten. Der Körper wechselt von Aufnahmefähigkeit zu Abgabe.

Abnehmender Mond

Die Zeit der Reflektion. Der Körper ist auf Aktivität und Energieabgabe eingestellt, entgiften und entschlacken wird erfolgreicher sein.
Der abnehmende Mond ist aber auch eine günstige Zeit um sich zu entspannen. Beruhigende Bäder, ein Saunabesuch oder eine Massage haben jetzt eine besonders intensive Wirkung.

Neumond

An Neumond stehen Sonne und Mond von der Erde aus gesehen nahe beieinander. Das heißt, die Sonne ist zwar tagsüber zu sehen, der Mond nachts aber nicht.

Bei Neumond ist die Bereitschaft des Körpers zum Entgiften am höchsten.

Die Kelten unterscheiden zwischen dem Schwarzmond (kein Mond sichtbar) und dem Neumond (Mondsichel zeigt sich wieder).

Der Schwarzmond gilt als Nacht der Ruhe, des Seins. Erst wenn wieder die Mondsichel sichtbar ist, sprechen die Kelten vom neuen Mond.  

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