



Wenn wir zu lange unser Feuer ohne Achtsamkeit für Aufgaben und Ziele im Außen nutzen, brennen wir aus: Burnout.
Zu Beginn steht meist ein verstärktes Engagement für berufliche Ziele.
Hyperaktivität,
das Gefühl, nie Zeit zu haben, die Verleugnung eigener Bedürfnisse sind die
ersten Folgen.
Weil alles so anstrengend ist, werden die sozialen Kontakte
oft auf ein Mindestmaß beschränkt.
Körperlich können sich u.a. Dauermüdigkeit, Atembeschwerden, Magen-/Darmprobleme und Antriebsschwäche zeigen.
Da morgens schon die Kraft und Energie für einen ganzen Tag fehlt, grenzen
sich die Betroffenen immer mehr ab. Die Distanz zu anderen vergrößert sich.
Zu Kollegen, aber auch zu Menschen, die einem nahe stehen.
Statt zuzuhören
wird eher abgewiegelt, statt Probleme wahrzunehmen werden sie ignoriert.
Weil
das noch mehr Kraft kostet, noch müder machen würde.
Das anfangs verstärkte Engagement verdreht sich mehr und mehr ins Gegenteil: Das Leben verflacht, die Gleichgültigkeit nimmt zu. Nichts macht mehr Spaß, nichts macht mehr Sinn. Die Folge ist der emotionale Rückzug, von der Umgebung und von sich selbst.
Je nach Persönlichkeit reagieren Menschen auch aggressiv oder mit schweren Depressionen.
Ein möglicher erster Schritt zur Veränderung ist das Erkennen von Stressquellen.
Sind
die Aufgaben die Ursache oder ist es vielleicht der eigene Anspruch an sich
selbst?
Was war eigentlich das Ziel?
Oft spielt auch das Wort "Nein"
eine Rolle.
Bei der Behandlung können verschiedene Methoden kombiniert werden.
Um
sowohl auf der mentalen als auch auf der körperlichen Ebene den so wichtigen
Ausgleich herzustellen haben
sich die Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin
(was nicht automatisch Akupunktur bedeuten muss) schon oft bewährt.